
Die Integrität von Primärverpackungen ist entscheidend für die Qualität parenteraler Arzneimittel und damit für die Patientensicherheit. Pfeiffer stellt auf der Konferenz das Dichtheitsprüfgerät AMI 1000 vor, das speziell für regulierte pharmazeutische Produktionsumgebungen entwickelt wurde. Es ermöglicht eine deterministische, nicht-destruktive Integritätsprüfung von Behälterverschlüssen (CCIT) und unterstützt Pharmaunternehmen dabei, regulatorische Anforderungen sicher und effizient umzusetzen.
Viele pharmazeutische Hersteller stehen vor der Herausforderung, steigende Anforderungen an deterministische und quantifizierbare CCIT-Verfahren umzusetzen. In der Praxis besteht dabei häufig Unsicherheit hinsichtlich geeigneter Prüfmethoden, der Interpretation von Messergebnissen sowie der Integration von CCIT-Lösungen in bestehende Qualitäts- und Produktionsprozesse. Mit dem AMI 1000 bietet Pfeiffer eine gezielte Lösung für diese Anforderungen. Das System basiert auf der optischen Emissionsspektroskopie (OES) und ermöglicht eine hochsensitive, deterministische Integritätsprüfung ohne den Einsatz spezieller Prüfgase. Dadurch lassen sich selbst kleinste Defekte in nicht-porösen Verpackungssystemen zuverlässig und reproduzierbar nachweisen. Der AMI 1000 liefert klare, quantifizierbare Messergebnisse und unterstützt Anwender dabei, CCIT nicht nur als regulatorische Pflicht, sondern als beherrschbaren und nachvollziehbaren Bestandteil der Qualitätssicherung zu etablieren. Das System ist flexibel einsetzbar und eignet sich sowohl für den Laborbetrieb als auch für automatisierte Produktionsumgebungen.
Ergänzend zur Produktpräsentation auf der Parenteral Packaging Conference ist Pfeiffer Teil des Container Closure Integrity Testing – Basic Training Course am 16. und 17. April 2026. Vermittelt werden die Grundlagen der CCIT-Technologie, typische Praxisfragen sowie die konkrete Anwendung verschiedener deterministischer Prüfverfahren. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, Kunden nicht nur technologisch, sondern auch fachlich bei der sicheren Implementierung regulatorischer Anforderungen zu unterstützen. Fachbesucher erhalten auf der Konferenz sowie im Rahmen des anschließenden Live-Trainings Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Experten von Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.
Die Busch Group ist weltweit einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen, Kompressoren, Kammern und Abgasreinigungssystemen. Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions. Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen in allen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme sowie ein weltweites Servicenetz. Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000 Mitarbeiter in 47 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe. Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen Maulburg, im Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Schweiz. Die Busch Group produziert in ihren 20 eigenen Werken in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien, der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und Vietnam. Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro.
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