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Thema: suchtkranke im Betrieb

  1. #1
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    suchtkranke im Betrieb

    Hallo,
    wie gehen die bäckereibetriebe mit suchtkranke in ihrem betrieb um? werden sie rausgeworfen? oder mitgetagen? oder gibt es keine alkis (können auch andere süchte sein:z.b. arbeitssucht, fresssucht, rauchen usw) in den backbetrieben?
    bin gespannt was ihr dazu sagt.
    mfg
    robi

  2. #2
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    AW: suchtkranke in der bäckerei?

    hatte mal einen Fall da war ein Bäckerlehrling Drogenabhängig, trotz Schule Schwänzen , unendschuldigtes fehlen am Arbeitsplatz und und und, war es ein KRAMPF den Arbeitsrichter davon zu überzeugen das das nicht funktionieren kann ohne Entzug
    es hat fast ein Jahr gedauert
    es wurde dann ein Aufhebungsvertrag geschlossen

    zum Thema Rauchen:
    bin selbst gelegendlich Pfeifenraucher, trotz allem habe ich kein Verständniss dafür das sich Mitarbeiter in einigen Betrieben jede Stunde 2 Rauchpausen gönnen.
    Habe mal in einem Industriebetrieb gearbeitet da standen die Mitarbeiter vor der Werkshalle und machten ihre Rauchpäuschen, grandioses Bild wenn 1/4 der Schicht komplett in Arbeitskleidung sich vor der Werkshalle aufhällt.
    Wenn ich Chef wäre würde ich das nur in den Pausen erlauben

  3. #3
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    AW: suchtkranke in der bäckerei?

    klar gibts süchtige gibs sicher überall
    hat immer seine arbeit gemacht
    von daher wars kein probleme
    wurde dann nach der lehre auch übernommen
    wobie der oberste chef eh nie weiß wer süchtig ist und wer net

  4. #4
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    AW: suchtkranke in der bäckerei?

    mein ehemaliger meister war alkoholabhängig! In der regel hat man es nicht gemerkt, aber stellenweise hatte er tage, wo es fast unerträglich war, mit ihm zusammenzuarbeiten! gemacht hat keiner was, obwohl es jeder wußte! ich hab mich immer mit der ausrede " was soll ich als lehrling schon machen " aus der sache rausgeredet, muß aber jetzt zugeben, das das einfach nur feige war!
    zum thema rauchen:
    ich hab selbst geraucht, und finde auch, in maßen ist dagegen nichts einzuwenden! schlimm wird es erst, wenn die arbeit darunter leidet, weil man alle 5 minuten vor der tür ist zum rauchen, oder wenn man (was ich auch schon gesehen hab) in der backstube selbst raucht! da hab ich sachen gesehen, da ist sogar mir der apettit vergangen!
    lg lady

  5. #5
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    AW: suchtkranke in der bäckerei?

    Ich bin der Meinung, dass es in jedem (größeren) Betrieb, so wie es einen Beauftragten für den Unfallschutz gibt, auch eine speziell geschulte Person für Suchtprobleme geben sollte, denn in der heutigen Zeit (Einzelkämpfer-Situation) ist es sehr leicht möglich, selbst irgendwann von irgendeinem Stoff abhängig zu werden. Das Problem ist eben, dass man die Abhängigkeit bei sich selbst erst dann erkennt wenn Sie schon weit fortgeschritten ist. Bei Jugendlichen ist dann oft schon ein nicht mehr rückgängig zu machender Schaden eingetreten.
    Thomas Christensen
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  6. #6
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    AW: suchtkranke in der bäckerei?

    ja es gibt sucht kranke in fast jeder bäckei (3% sind alk-krank), vom rauchen bis alk usw.
    wie man es in den beiträgen lesen kann, gibt es bei jeder sucht auch leute die diese süchtige decken (coabhänige?) wie gehts diesen menschen wenn sie ein süchtigen decken? fühlen sie sich als mitwisser? fühlen sie sich mit schuldige(wenn es sowas gibt)?
    ja suchtberater sollte eigenlich in jeden betrieb oder bei der handwerkskammer geben.
    heute gibt es § 84 SGB IX betrieblichen eingliederungsmanagement. leider kennen die betriebe dies oft nicht.
    also die frage ist wie kann man mit sucht-krankheiten in betriebe umgehen? wie kann man erreichen, das alle im betrieb gesund der arbeit und damit mit lebenslust nachgehen können?
    mfg
    robi

  7. #7
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    AW: suchtkranke in der bäckerei?

    Hallo

    alle Angestellten sind bei der BGN (Berufsgenossenschaft) versichert. Dort kann man sich über die Suchtproblematik gut informieren. Die BGN hat extra ausgebildete Personen.

    Viele Grüße

    Fleischer

  8. #8
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    AW: suchtkranke in der bäckerei?

    Ich habe eben die Homepage www.bgn.de nach dem Begriff Sucht durchsucht, aber "nur" ein Seminar zum Thema "Alkoholfrei in der Gastronomie" gefunden.

    Grundsätzlich ist es ja so, dass sich der Suchtkranke meist nicht von sich aus über seine Krankheit informiert, er also nicht selbst Kontakt mit der BGN oder anderen Stellen aufnimmt. Die Hilfe wird an ihn herangetragen werden müssen. Das kann im Betrieb nur über Arbeitgeber oder Kollegen oder eben wie ich schon vorgeschlegen habe, über einen speziell geschulten Mitarbeiter, z. Bsp. den Ausbilder/Meister geschehen.

    Bei der VBG kann ein CD-ROM-Lernprogramm für Ausbilder bestellt werden:
    vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeits hilfen/1_Branchen/09_OePNV_und_Bahnen/2_Praeventionsschwerpunkt e/2_1_Sucht/2_1_Sucht_node.html
    Geändert von Thomas Christensen (19.11.2016 um 12:57 Uhr) Grund: Links korrigiert
    Thomas Christensen
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  9. #9
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    AW: suchtkranke im Betrieb

    Das solltest du so schnell wie möglich ansprechen und wenn es sich nach einiger Zeit nicht verbessert leider kündigen

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